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LESBOS
Geographische Lage:
Lesbos liegt in der Ostägäis. nahe der türkischen Küste
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Kurzbeschreibung:
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Dominierend sind Olivenhaine.
Oft soweit das Auge reicht ein leicht im Wind zitterndes silbrig-dunkelgrünes Schillern mal
über goldfarbenem trockenem Gras, mal über rötlicher bis brauner Erde. Dazwischen oft Blumen.
Im Hintergrund fast stets das in der Sonne glitzernde Meer, denn zwei große Buchten dringen
tief in das Land ein.
Doch gibt es auch herrliche Kiefernwälder
vor allem rund um den Berg Olympos, aber auch an anderen Hängen.
Man trifft auf Flecken mit alten Nußbäumen, Platanen, Lorbeerbäume, Macchia ebenso wie viele
Kulturflächen: Obstgärten und kleine bunte Gemüsegärten, ab und zu ein wenig Wein, viele
Feigenbäume und
immer wieder Schafs- und Ziegenherden.
Zahlreiche seltene Blumen und Vogelarten sind anzutreffen. Nur der Westteil der Insel ist karg und trocken und erinnert stellenweise an eine Felswüste,
in der nur die Ufer von Wasserläufen platanen- und orleanderbestandene Oasen bilden.
Kochend heiße Quellen mit schwefelhaltigem Wasser zeugen von früherem Vulkanismus.
Eine naturgeschichtliche Sensation ist der Versteinerte Wald im Westen Richtung Sigri.
Nicht weniger reizvoll als das kleine "Museumsstädtchen" Molyvos, das mit seinen steilen Kopfsteinpflasterwegen
und der krönenden Burgruine unter Denkmalschutz steht, sind die vielen schlichten, ursprünglichen
Bergdörfer.
Lesbos blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Poeten wie Sappho und Alkaeos haben hier
gewirkt. Mythen und Sagen ranken sich um die Insel. Wenn auch spektakuläre antike Stätten fehlen,
so trifft man auf kleine Ausgrabungsstätten, die daran erinnern. Bei Moria gibt es einen gut
erhaltenen römischen Aquädukt. Uralte Bräuche und Feste haben sich erhalten. Alte Klöster,
wichtige Wallfahrtskirchen sowie eine
Unzahl kleiner Kirchlein, bei deren Passieren sich viele Einheimische bekreuzigen,
dienen der Andacht.