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Stopover: Rafina

mit einem Besuch der antiken Stätte "Brauron" (auch als "Vraona" oder "Vravron(a)" bezeichnet)


In erster Linie ist Rafina Fährhafen für die Kykladen-Inseln wie Andros, Tinos, Mykonos etc.

Ein Zwischenstopp in Rafina bietet sich jedoch auch an, wenn man auf eine der anderen Inseln weiterfliegen will und eine Alternative zu einem Zwischenstopp im riesigen, geschäftigen Athen sucht. Denn Athens neuer Internationaler Flughafen “Eleftherios Venizelos” liegt östlich von Athen bei Spata. Von hier braucht der Bus nach Rafina an der Ostküste nur ca. 30 Minuten. Man gelangt also mindestens genauso bequem hierher wie nach Athen oder gar Piräus. Die Busse fahren etwa stündlich, jedoch nicht ganz regelmässig, teils liegt auch mehr als 1 Stunde zwischen den Abfahrtszeiten. Will man den Bus nehmen, verlässt man den Flughafen am "Ausgang 2", wo man auch zu den Bussen nach Athen und Piräus kommt. Während diese jedoch direkt vor dem Flughafen abfahren, muss man zum Bus nach Rafina die Straße überqueren. Die Haltestelle liegt gegenüber dem Eingang des Hotels SOFITEL.

Eine Karte der Gegend um Athen und Rafina findet man unter dem externen Link der Website www.greeklandscapes.com

Südlich von Rafina und östlich vom Flufhafen liegt das gut erhaltene älteste Artemis-Heiligtum Attikas Vavrona (Brauron). Wir fuhren für 10 Euro mit dem Taxi von Rafina hierher. Es brachte uns zuerst zu dem sehenswerten Museum. Dann fuhren wir zurück zu der Ausgrabungsstätte, die etwas entfernt an der gleichen Straße liegt, ohne Verbindung sondern mit einem Zaun dazwischen.

Am schönsten präsentiert sich Rafina an der Küstenlinie. Am Fährhafen zieht sich eine Kette von kleinen Tavernen, Cafés und Restaurants abwechselnd mit Fischhändlern entlang. Es ist ein herrliches Erlebnis zwischen zwei Fischgeschäften vor einem Restaurant draußen zu sitzen, Fisch zu essen und dabei den Fischduft von beiden Seiten zu genießen und die Vielfalt der dargebotenen Fische zu betrachten. Hier duftet der Fisch wirklich nach Frische statt zu "fischeln". Laufend wird Wasser gespritzt und geputzt und dauernd kommen neue Fischkutter an, die ihre Ladung ausladen. Fähren fahren ein und aus. Es herrscht reges Treiben. Oberhalb des Hafens leuchtet das Weiß des kleinen Nikolas-Kirchleins, zu dem ein Weg hinaufführt. Von dort oben hat man einen schönen Blick über den Hafen und hinaus aufs Meer. Das Hinterland ist weniger pittoresk, eine schlichte moderne Stadt, die fast nahtlose in die Nachbarstadt Loutsa und bald auch in die Athener Vororte übergeht.

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